Aus dem Schulalltag

Am 21. Oktober 2020 fand am Sportplatzweg das Projekt „Hallo Auto“ statt.

 Worum geht es da? Den Kindern wurde der Begriff Anhalteweg durch Selbsterfahrung nähergebracht. Aus dem Laufen heraus stellten sie ihren eigenen Bremsweg fest. Sie merkten, dass die Geschwindigkeit, die Beschaffenheit des Bodens und die Schuhsohlen einen großen Einfluss auf die Länge des Bremsweges haben. 

Beim Stehenbleiben auf ein optisches Signal hin machten sie die Erfahrung, dass sie zum Reagieren Zeit brauchten und in dieser Zeit noch einen Weg - den Reaktionsweg - zurücklegten.

Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg

Zum Schluss wurde geschätzt, wie viel Anhalteweg ein Fahrzeug braucht, das mit 50 km/h unterwegs ist. Den vermeintlichen Haltepunkt schätzten sie ab und markierten ihn mittels Pylonen. Die Instruktorin führte mit dem Auto eine Notbremsung auf ein optisches Signal hin durch. Die Kinder wurden vor die Tatsache gestellt, dass der Anhalteweg des Fahrzeuges viel länger ist, als der von ihnen geschätzte Haltepunkt. Wie sich die Beschaffenheit der Fahrbahn auf die Länge des Anhaltewegs auswirkt wurde dadurch gezeigt, dass vor einer weiteren Demonstration die Fahrbahn bewässert wurde. 

Damit die Kinder erfühlen, dass ein Fahrzeug auch bei stärkster Kraftanstrengung des Lenkers nicht sofort zum Stillstand kommen kann, durfte jedes Kind, ordnungsgemäß mit der entsprechenden Rückhaltevorrichtung gesichert, das Auto mit einem eigens an der Beifahrerseite eingebauten Bremspedal selbst bis zum Stillstand abbremsen.

Das war eine sehr aufregende und interessante Erfahrung!